schulz & schulz, Leipzig

Neubau Propsteikirche St. Trinitatis

Leipzig, Deutschland

Fotograf: schulz & schulz, Leipzig

Galerie

Beschreibung

Massive Bauschäden an der alten Propsteikirche in Leipzig machten einen Neubau der Kirche unumgänglich. Die katholische Propsteigemeinde kehrt mit der neuen Kirche vis-á-vis des Neuen Rathaus wieder in die Leipziger Innenstadt zurück, aus der sie nach dem 2. Weltkrieg verdrängt worden war.

Mit der neuen Kirche beginnt für die Propsteigemeinde auch ein neues Kapitel ihrer Geschichte. Sie zählt gegenwärtig 4.500 Gemeindemitglieder. Mit einem Durchschnittsalter von knapp 37 Jahren und einem jährlichen Zuwachs von rund 150 Mitgliedern ist die Trinitatis-Gemeinde die größte im Bistum Dresden-Meißen und eine der jüngsten und vitalsten katholischen Gemeinden Deutschlands. Der Neubau gilt als größter Kirchenneubau Ostdeutschlands seit dem Mauerfall. Er wird ca. 15 Millionen Euro kosten - einen großen Teil trägt die Kirche selbst. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert dabei die nachhaltige und umweltbewusste Bauweise.

Errichtet wurde die Kirche in Stahlbetonbauweise. Wie bei vielen bedeutenden Bauwerken in Leipzig wird die Fassade der neuen Propsteikirche traditionell mit Rochlitzer Porphyr - einem Naturstein aus der Region- verblendet. Die sächsischen Könige ließen bereits diesen Tuff für ihre Prachtbauten verwenden, der mit seiner rötlichen Färbung das Erscheinungsbild auch nach Jahrhunderten noch prägt.
Die Abfangung der ca. 4800 m² großen Natursteinfassade erfolgt mit Verblenderkonsolen der JORDAHL GmbH. Zum Einsatz kamen 1650 Konsolen unterschiedlichster Ausführung. Berücksichtigt werden mussten dabei unterschiedliche Steindicken (12, 14, 16 cm), die Sonderanfertigungen erforderlich machten. Zum Einsatz kamen die Konsolen JVA+ F; JVA+ FAR; JVA+ P; JVA+ NU in den Laststufen 3,5; 7,0 und 10,5 kN sowie Gerüstanker Typ Q.
Bauherr: Katholische Propsteipfarrei St. Trinitatis in Leipzig
Bauunternehmen: F.X. Rauch GmbH & Co. KG, Leipzig
Architekt: schulz & schulz, Leipzig
Bauzeit: 2012 – 2015

Produkte

JORDAHL® Verblenderkonsolen JVA+
JORDAHL® Verblenderkonsolen JVA+