Im Fertigteilwerk: Befestigung von JORDAHL® Ankerschienen mit JORDAHL® Installationskonen

An Fertigteile aus Stahlbeton werden hohe Qualitätsanforderungen gestellt. Sie stellen insbesondere hinsichtlich der Geometrie eine große Herausforderung dar. Dies gilt auch für die verbauten Einbauteile wie beispielsweise Ankerschienen. Die Position muss genau mit der geplanten Bewehrung abgestimmt werden, die heutzutage oft sehr dicht verlegt wird. Eine Planung der Bewehrung auf 1/4 mm genau ist gegenwärtig keine Seltenheit mehr. Deshalb ist eine perfekte Lagesicherung der Einbauteile von größter Wichtigkeit, damit sich die Einbauteile während des Betonierens nicht verschieben. Die Lagesicherung muss zum einen fest mit der Schalung verbunden sein, zum anderen muss sie sich beim Ausheben des erhärteten Fertigteils aus der Schalung gewährleisten, dass keine Beschädigungen an Schalung und Fertigteil auftreten.
Um JORDAHL® Ankerschienen auf Stahlschalungen zu befestigen, verwendet u.a. das Betonfertigteilwerk der Firmengruppe Max Bögl in Sengenthal erfolgreich den JORDAHL® Installationskonus. Dieses Zubehörteil aus Stahl hat an einem Ende einen Gewindezapfen und ist am anderen Ende trichterförmig ausgebildet. Für die Installation wird die Stahlschalung an dem geplanten Befestigungspunkt mit einer Gewindebohrung versehen, in die der Installationskonus eingeschraubt wird. Die Installationskonen werden entlang der Achse der geplanten Ankerschiene in einem Abstand von etwa 500 mm vorgerichtet. Anschließend wird die Ankerschiene positioniert und über die in der Ankerschiene vorhandenen Nagellöcher mittels Blindnieten an die Installationskonen befestigt. Bei nicht mehr benötigten Befestigungspunkten können die Installationskonen einfach ausgeschraubt und die Gewindebohrungen mit oberflächenbündigen Stopfen verschlossen werden.

Die Praxistauglichkeit der JORDAHL® Installationskonen erwies sich Ende 2016 bei einem Großprojekt. Hierfür wurden ca. 500 Fertigteile mit gebogenen JORDAHL® Ankerschienen gefertigt. Das Besondere daran: Die Anker wiesen unregelmäßige Abstände auf, um eine optimale Abstimmung mit der Bewehrung zu erzielen. Dank der Installationskonen konnten die Ankerschienen jedoch perfekt positioniert werden, obwohl dies wegen der gekrümmten Ausführung der Ankerschienen eine besondere Herausforderung war. Stefan Bachschmid, der Projektleiter für die Tübbingfertigung bei Max Bögl, ist mit der Befestigungslösung sehr zufrieden und lobt die konstruktive und reibungslose Zusammenarbeit mit JORDAHL.